Für mich haben die Anfänge mit dem Töpfern in Irland begonnen, wo ich lange Zeit gelebt habe. An der irischen Westküste kann man kaum an einem Strand spazieren gehen, ohne auf eine Jakobsmuschel zu stoßen.

Dessen elegante und doch funktional Form inspiriert mich immer wieder, etwas Neues zu erschaffen, was nicht nur Zweckmäßigkeit besitzt, sondern auch seine ganz eigene Anmut hat.

Töpfern  bedeutet für mich immer, (ohne esoterisch klingen zu wollen) – fühlen.

Das Gefühl vom Ton zwischen den Fingern, wenn man an der Drehscheibe sitzt. Man fühlt mehr, als man es sehen kann, ob ein Werk gelingen wird, oder ob es im Reste-Eimer landet.

Die Begeisterung, etwas ganz individuelles erschaffen zu haben. Und die Freude darüber, wenn es auch anderen gefällt.